Sketch & Draw

3. Februar 2016
von Pascal Lüthi

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Skizzen, Ideen und Innovationen zu Urban Gardening

Die neuen urbanen Gärten. Seit Mitte der 90er Jahre und verstärkt seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 gewinnt das Phänomen des urbanen Gärtnerns wieder an Zuspruch, sogar mehr noch: Das „Gärtnern in Großstädten gilt als Trend“. Diese Entwicklung kann in der wachsenden Anfrage nach Kleingärten beobachtet werden, ist aber verstärkt mit der Entstehung einer neuartigen Form städtischer Agrikultur verknüpft, die sich durch ein verändertes Selbstverständnis des urbanen Gärtnerns auszeichnet. Gärten dieser Art werden dem Begriff ‚Urban Gardening zugeordnet. Popularität genießt das Thema nicht nur bei den Teilnehmern, sondern auch in der Medienwelt. Renommierte Zeitungen und Zeitschriften wie der Spiegel oder die Zeit berichten über die neue Bewegung, es finden Diskussionsrunden in Fernsehen und Radio statt, in denen Sinn, Zweck und Potential der Gärten erörtert werden.

Während der Projektwoche besuchte unsere Klasse Holland um von dem Vorreiter von Urban Gardening eine Inspiration zu erhalten und eigene Ideen und Ansätze zu entwickeln.



Weitere Eindrücke von der Stadt, besuchten Museen und historischen Gebäuden.



Schoggi, Chips, Popcorn, usw.

Ein Freestyle-Bild, das ich zwischendurch einmal gezeichnet habe.
Die Aufgabe 10 Zeichenwerkzeuge zu zeichnen:
Hier sind nachgezeichnete Schriftzüge, Buchstaben und Muster aus Büchern des 18. Jahrhunderts
Schoggi, Chips und Pralinen um zeichnen zu üben.
Popcorn, um das flattern zu üben und um mit dicken und dünnen Linien dem Popcorn etwas Tiefe zu geben.


Die Linien abmessen

Das Papierschiffli wurde aus einer bestimmten Perspektive durch messen genau abgezeichnet. Um die Linien zu messen und den gewünschten Gegenstand genau abzuzeichnen, ist es wichtig, den Gegenstand immer aus dem gleichen Winkel anzusehen. Ein Auge zukneifen, die Hand ganz ausstrecken und die mit dem Bleistift o.ä. abgemessenen Distanzen auf das Blatt übertragen.


Bewegung einbringen

Ein frei entworfener Astronaut.
Ein Roboter der gezeichnet ist nach einer in der Schule geformten Papierfigur.
In ein statisches und vorgegebenes Bild habe ich ein Roboter in Bewegung gezeichnet.


Personen zeichnen

Nachgezeichnete Personen. Es sind Bilder die sehr extrem gezeichnet wurden. Zum Beispiel die Ohren sind übergross und die Haare sind sehr eckig gezeichnet. Dennoch erkennt man sehr gut was dargestellt werden will.
Eine frei entworfene Person. Dabei wollte ich auch einzelne dinge sehr ausgeprägt zeichnen, wie bei den oberen Figuren. Die Tolle und seinen Mund habe ich sehr hervorgehoben.
Bei diesem Gesicht habe ich sehr viel Freiraum zum selber interpretieren gelassen. Einige der Linien sind nicht fertig gezogen, dennoch erkennt man auch hier genau was es ist.
Hier ein Versuch mich selber zu skizzieren. Weil die Haare eher schwierig zu zeichnen sind, habe ich hier viel offen gelassen, damit man sich den Rest selber vorstellen kann.
Weitere Versuch Gesichter zu zeichnen.
Ein Foto von mir auf den Kopf gedreht und so mit verschiedenen Zeitvorgaben abgezeichnet.


Verschiedene Perspektiven

Nachzeichnungen von Strassen. Einmal aus dem Fenster der Hallerstrasse und das zweite Bild ist von New York
Übung, das vorgegebene Objekt in der selben Perspektive zu zeichnen.
Mit der Dreipunktperspektive werden Hochhäuser und Wolkenkratzer gezeichnet
Die Mitte eines Objekts befindet sich nicht auf halber Strecke der einen oder Anderen Wand des Gebäudes. Sie wird mit Hilfe der Diagonalen der Grundfläche herausgefunden, wie es unten gezeigt wird.
Die Zweipunktperspektive und wie sie angewendet wird. Mit der Zweipunktperspektive das Vogelhaus (rechts 2D) in 3D gezeichnet.
Eine Allee gezeichnet mit der Einpunktperspektive
Ein Raum aus verschiedenen Ansichten (Maus, Vogel, Mensch)
Die Einpunktperspektive und wie sie angewendet wird.
Um eine Tiefe zu erzeugen, ist der Hintergrund hell und nach vorne immer dunkler. Ausserdem erzeugen T-Orte einen 3-Dimensionalen Effekt.


Mit Worten gezeichnet

Ein Berg aus Meiner Umgebung skizziert und im unteren Bild mit Worten gezeichnet/dargestellt.


Den Dingen Volumen geben

Aus den unten entworfenen Tieren wurden diese T-Shirt-Motive
Im Unterricht haben wir ein Papier zusammengeknüllt und abgezeichnet. Anschliessend aus der Zeichnung ein fiktives Tier gemacht.
Ein gezeichnetes Taschentuch, dabei mit dunkel ausgefärbten und schraffierten Stellen dem Taschentuch Volumen gegeben.


Den Strich akzentuieren

Eine Übung die ich auf der grossen Schanze gemacht habe. Dabei habe ich verschiedene Motive skizziert und später nur die wichtigsten Linien nachgezogen.



Mit offenen Linien arbeiten

Hier sind einige Zeichnungen von Tieren, wobei ich besonders auf offene, starke und schwache Linien geachtet habe. Die starken Linien sind da, um die wichtigen Stellen hervorzuheben. Ausserdem habe ich in den folgenden oberen zwei Beispielen mit Schattierungen gearbeitet um die Konturen der Tiere darzustellen.

Dasselbe beim üben an Plüschtieren.
Hier ist eine Übung mit selbst kombinierten „Tierarten“
Zum Aufwärmen haben wir im Unterricht fiktive Tiere gezeichnet. Die Tierarten sind jeweils aus zwei willkürlich zusammengesetzten Wörtern.


Die Linien kreuzen

Wichtig beim skizzieren sind gekreuzte Linien. Wir interpretieren bei zwei gekreuzten Linien nicht jede Einzelne, sondern die daraus resultierete unsichtbare Linie. Hierfür habe ich einige Beispiele um dies zu trainieren.

Der Unterschied der zwei gezeichneten Frösche ist der jeweilige Zeitaufwand. Den Frosch links habe ich in 10 Minuten gezeichnet. Für den anderen Frosch nur 2 Minuten. An diesem Beispiel ist gut erkennbar, wie unnötig man Zeit verliert, wenn man sich beim Skizzieren in den Details verliert.
Um weiter zu üben, habe ich einige Fahnen gezeichnet. Die folgende Fahne ist abgezeichnet wie auch auf dem Bild zu erkennen ist. Die darauf folgenden Fahnen sind frei gezeichnet.


Die Linie flattern lassen

Verschiedene Handpositionen in unterschiedlicher Zeit skizziert. Dabei fällt sehr auf, dass der Unterschied, der Zeichnungen mit viel Zeitaufwand, sehr gering ist, zu den Zeichnungen mit wenig Zeitaufwand. Fazit: In sehr kurzer Zeit kann das dargestellt werden, was wichtig ist. Es braucht kaum Details damit erkannt wird, was gezeichnet wurde. Die Details brauchen viel zeit und machen den Unterschied nicht aus.

Meine rechte Hand gezeichnet und dabei jede Linie gezählt.
Mit Hilfe der Uhr meine Hand gezeichnet. Jeweils die Finger an der Zeit der Uhr ausgerichtet.
Die rechte Hand mit der linken Hand gezeichnet
Die ersten Erfahrungen mit dem visualisieren. Hierbei habe ich die Linien meiner Handfläche nachgezeichnet. Dabei das erste Mal in Kontakt gekommen mit der Skizziermethode des Flatterns.